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100 % grünes und nachhaltiges Wohnen? Ja, das geht!

Ein völlig ökologisches, nachhaltiges Leben ohne Verschwendung, vollständig energieeffizient und mit allen Vorteilen der modernen Welt. Ein grüner Haushalt, in dem der Erhalt der Natur und der Schutz der Umwelt an erster Stelle stehen. Das klingt nach einem komplizierten, vielleicht sogar unerreichbaren Ideal – doch es gibt tatsächlich Menschen, die aktiv daran arbeiten, diese Art von grünem Leben in der Praxis zu erproben. Wir haben die drei beeindruckendsten Beispiele zusammengestellt.

Regen Villages – autarke Dörfer

In Almere, nur 20 Minuten von Amsterdam entfernt, ist schon seit einigen Jahren ein gänzlich ökologisches, selbstversorgende Dorf im Entstehen. Nach neuesten Informationen soll der Bau der ersten Häuser irgendwann im Jahr 2019 beginnen. Das Dorf, das etwa 100 Häuser beherbergen wird, ist die Idee des Technologieunternehmers James Ehrlich und wird in der Lage sein, seine eigenen Lebensmittel mit Hilfe innovativer Aquaponik, Aeroponik und urbaner Anbautechniken zu produzieren. Die Energieerzeugung erfolgt durch Geothermie, Solarmodule, Windenergie und Biogas. Die zukünftigen Bewohner der Stadt gehören zu den wenigen Glücklichen, denn bereits über 3100 Familien haben sich darum beworben, Teil dieses ersten Ökodorfs zu sein. Aber keine Sorge – wenn dieses erste Projekt gut läuft, werden viele weitere ReGen-Dörfer in ganz Europa und dem Rest der Welt entstehen.
http://www.regenvillages.com/

Tiny Houses – Minihäuser

Wenn Sie nicht hinterm Mond leben, haben Sie wahrscheinlich schon ein oder zwei Dinge über die Tiny-House-Bewegung gehört: Menschen, die sich kleine Holzhäuschen bauen, oft irgendwo am Waldrand, um ein ruhiges und einfaches Leben zu führen. Es klingt erstaunlich – weniger Material und so nah an der Natur –, aber was ist so nachhaltig an einem solchen Minihaus? Erstens werden die meisten dieser Häuser aus recycelten Materialien gebaut. Sie verbrauchen viel weniger Energie als sonst üblich; fast nichts im Vergleich zu einem normalen Einfamilienhaus. Weil die Häuser so klein sind, sind die Menschen gezwungen, ihren Besitz zu reduzieren und sind weniger versucht, unnötige, Abfall verursachende Sachen zu kaufen. Außerdem sind viele der kleinen Häuser aufgrund ihrer abgelegenen Lage bereits heute selbstversorgend in Bezug auf Energie- und Abfallmanagement. Wenn Sie denken, dass Sie für die Herausforderung bereit sind, finden Sie eine Tiny-House-Bewegung in Ihrem Land, um zu erfahren, wie man ein Minihaus bauen kann.
https://www.tinyhousenederland.nl/

CHIBB Rotterdam

Das Konzepthaus auf der Heijplaat in Rotterdam ist ein Ideen- und Testraum von SUS Ateliers, einer Kursreihe, die Teil des Sustainable Building Department (Fachbereich für nachhaltiges Bauen) der Universität Rotterdam ist. Die Kurse beschäftigen sich mit der Entwicklung realer, innovativer und nachhaltiger Gebäude, um die Studenten zu lehren, wie man die Städte der Zukunft baut. Das Konzepthaus sieht von außen wie ein Gewächshaus aus, aber von innen ist es ein echtes Familienhaus. Von 2015 bis zum Sommer 2018 lebten die Stylistin Helly Scholten und ihre Familie in dem »Gewächshaus«, um das Konzept gründlich zu testen. Das Haus besteht aus recyceltem Holz und Glas, hat einen Gemüsegarten auf dem Dach, und die vielen Pflanzen drinnen und draußen sorgen für Kühlung und frische Luft. Neben der Tatsache, dass es ein faszinierendes Testgelände für nachhaltiges Wohnen ist, ist das Haus auch einfach wunderschön. Auf Hellys Instagramseite finden Sie viele tolle Bilder des Hauses.
https://www.instagram.com/greenhouse_living/?hl=en